


Seit 1125 gehört das Backen zu unserer Geschichte.
Was einst im Augustiner-Chorherren-Stift Ranshofen begann, lebt bis heute weite
Eine erste konkrete urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1687, als in der Lohnliste des Stiftes ein Pfister (Bäcker) mit seinen Gesellen genannt wird.
Die Bäckerei bestand jedoch weiter und wurde innerhalb der ehemaligen Klosteranlagen fortgeführt.
Während des Baus des Aluminiumwerks im Jahr 1939 wird eine große Bäckerei im Schloss, zur Versorgung der Arbeiter, errichtet und von Josef Höllbacher (Ururgroßvater) geführt.
1941 wird er zum Kriegsdienst eingezogen und ist 1945 in Görz gefallen.
Nach dem Krieg setzt seine Witwe Maria den Betrieb fort.
1957 übernimmt Josef Höllbacher II. den Betrieb von seiner Mutter und entwickelt die Bäckerei weiter.
Aus alten klösterlichen Rezepten entsteht das heute bekannte „Klosterbrot“.
Die Bäckerei wird schließlich offiziell als „Klosterbäckerei Höllbacher“ benannt.
Heute
Nach einer Lehre im elterlichen Betrieb und abgeschlossener Meisterprüfung übernimmt Lukas Höllbacher im Jahr 2020 die Bäckerei.
Unter seiner Leitung wird die 900-jährige Backtradition der Klosterbäckerei fortgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt klassischer Rezepturen, sowie auf handwerklicher Herstellung mit langer Teigführung und regionalen Rohstoffen.
Gleichzeitig bringt er neuen Schwung in die Backstube, mit neuen Rezepten wie seinem beliebten „Sportlerbrot„, welches auch seine zweite Leidenschaft, Supermoto, widerspiegelt.
