Unsere Geschichte
- 1125 – Gründung im Kloster Ranshofen
Unsere Geschichte geht auf eine Bäckerei im Augustiner-Chorherren-Stift Ranshofen zurück, das um das Jahr 1125 gegründet wurde.
Bereits im 12. Jahrhundert wurde dort Brot gebacken – zur Versorgung der Stiftsgemeinschaft und der Bediensteten.
- Mittelalter und frühe Neuzeit
Brot war über Jahrhunderte ein lebenswichtiges Grundnahrungsmittel, insbesondere für Geistliche, Bedienstete und Reisende. Direkte schriftliche Belege aus dem 12. Jahrhundert existieren zwar nicht, doch die kontinuierliche Backtradition in Ranshofen ist gut dokumentiert.
Eine erste konkrete urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1687, als in einer Lohnliste des Stiftes ein Pfister (Bäcker) mit seinen Gesellen genannt wird
- 1800er – Auflösung des Klosters
Im Jahr 1811 wurde das Kloster Ranshofen im Zuge der napoleonischen Reformen aufgelöst und in Schloss- und Gutsanlagen umgewandelt.
Die Bäckerei bestand jedoch weiter und wurde innerhalb der ehemaligen Klosteranlagen fortgeführt. Das Brotbacken blieb somit auch nach dem Ende des Stiftes ein fixer Bestandteil von Ranshofen.
- 20. Jahrhundert – Moderne Entwicklung
Während des Baus des Aluminiumwerks im Jahr 1939 wird eine große Bäckerei im Schloss, zur Versorgung der Arbeiter, errichtet und von Josef Höllbacher (Ururgroßvater) geführt.
1941 wird er zum Kriegsdienst eingezogen und ist 1945 in Görz gefallen.Nach dem Krieg setzt seine Witwe Maria den Betrieb fort.
1957 übernimmt Josef Höllbacher II. den Betrieb von seiner Mutter und entwickelt die Bäckerei weiter.
Aus alten klösterlichen Rezepten entsteht das heute bekannte „Klosterbrot“.Die Bäckerei wird schließlich offiziell als „Klosterbäckerei Höllbacher“ benannt.
- 1994 übernimmt Georg Höllbacher gemeinsam mit seiner Frau Gundi die Bäckerei.
Heute
Nach einer Lehre im elterlichen Betrieb und abgeschlossener Meisterprüfung übernimmt Lukas Höllbacher im Jahr 2020 die Bäckerei.Unter seiner Leitung wird die 900-jährige Backtradition der Klosterbäckerei fortgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt klassischer Rezepturen, sowie auf handwerklicher Herstellung mit langer Teigführung und regionalen Rohstoffen.
Gleichzeitig bringt er neuen Schwung in die Backstube, mit neuen Rezepten wie seinem beliebten „Sportlerbrot„, welches auch seine zweite Leidenschaft, Supermoto, widerspiegelt.



